Die wachsende Bedeutung der Luftfahrtpsychologie
Die Luftfahrtpsychologie ist zunehmend in den Fokus gerückt, seit wir das Beste aus zwei Welten vereint haben: Luftfahrt und Psychologie. Die Eigenschaften und Dynamiken des Luftverkehrs erfordern ein psychologisches Fachgebiet, das sich spezifisch mit dessen Besonderheiten befasst und daher fundiertes Fachwissen über menschliche Faktoren sowie die Anforderungen an Piloten voraussetzt. Dies ist für die moderne Auswahl von Flugbesatzungen und die allgemeine Flugsicherheit unerlässlich.
Regulatorischer Rahmen: CAT.GEN.MPA.175(b) und die Verantwortung des Betreibers
Für die Europäische Union definieren die nationalen Luftfahrtbehörden (CAA) gemeinsam mit der Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) das regulatorische Umfeld, überlassen die Verantwortung für die Einhaltung jedoch dem Betreiber.
Laut einer Stellungnahme der deutschen Luftfahrtbehörde vom 8. März 2024 erteilen die Behörden keine formelle Akkreditierung für Luftfahrtpsychologen. Betreiber und Dienstleister müssen daher den Leitlinien folgen, um die Konformität mit CAT.GEN.MPA.175(b) sicherzustellen.
Diese Verordnung schreibt vor, dass eine psychologische Beurteilung validiert und direkt von einem Psychologen durchgeführt oder beaufsichtigt werden muss, der über luftfahrtspezifisches Wissen sowie Fachkenntnisse in der psychologischen Diagnostik und – sofern möglich – in der psychologischen Auswahl von Luftfahrtpersonal verfügt.
Anerkannte Standards: EAAP-Akkreditierung und IATA-Leitlinien
In der Stellungnahme vom März 2024 erkennt die deutsche Luftfahrtbehörde an, dass die EAAP-Akkreditierung als Nachweis für akademische Expertise in der Luftfahrtpsychologie weithin anerkannt ist.
AMC1 CAT.GEN.MPA.175(b)(1) fordert jedoch zudem eine vollständige Dokumentation der für die psychologische Beurteilung verwendeten Methoden. GM1 hebt darüber hinaus das IATA Pilot Aptitude Testing (Edition 3) als etablierten Branchenleitfaden für die Durchführung und Strukturierung von Beurteilungen hervor.
Selbst bei Einhaltung dieser Standards muss jeder Betreiber seinen eigenen Beurteilungsprozess formell dokumentieren, um die EASA-Konformität zu gewährleisten.
Einreichungsanforderungen und Qualitätsstandards
Es liegt in der Verantwortung des Luftfahrtpsychologen sicherzustellen, dass alle Beurteilungen wissenschaftlichen Qualitätskriterien und akademischen Standards entsprechen.
Die Verantwortung für die Einhaltung der regulatorischen Vorgaben verbleibt jedoch beim Betreiber. Eine Stellungnahme der CAA vom 23. Februar 2024 stellte klar, dass das Auswahlhandbuch eines Betreibers keiner vorherigen Genehmigung bedarf, jedoch vor der ersten Anwendung eingereicht werden muss. Die nationale Behörde kann die beschriebenen Verfahren oder einzelne Bestandteile davon zu einem späteren Zeitpunkt akzeptieren oder ablehnen.
Volandos umfassende Unterstützung bei der Auswahl von Flugbesatzungen
Mit Volando erhalten Betreiber sowohl ein umfassendes Auswahlhandbuch als auch Zugang zu erfahrenem luftfahrtpsychologischem Fachpersonal.
Unser Ansatz:
• Erfüllt oder übertrifft akademische und professionelle Standards
• Stimmt vollständig mit etablierten Branchennormen überein, einschließlich der IATA-Leitlinien für Piloteneignungstests
• Stellt die vollständige Einhaltung von CAT.GEN.MPA.175(b) sowie aller damit verbundenen EASA-Anforderungen sicher
• Bietet operativ praxisnahe und wissenschaftlich fundierte psychologische Beurteilungsverfahren
• Unsere Luftfahrtpsychologen sind gemäß EAAP (European Association for Aviation Psychology) und DIN 33430 zertifiziert, was die Einhaltung validierter psychometrischer Prinzipien garantiert
Diese Kombination stellt sicher, dass der Auswahlprozess für Flugbesatzungen eines Betreibers sowohl professionell als auch effizient ist – konzipiert, um sowohl regulatorischen Erwartungen als auch betrieblichen Realitäten gerecht zu werden.